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Großer Tiergarten
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| Die vielen Wege
durch den Tiergarten sind nur teilweise befestigt. Auf den breit
ausgebauten ist das Radfahren ausdrücklich erlaubt. Eine Beleuchtung
existiert meistens nicht. Mitten durch den Park verlaufen die Prachtallee des 17. Juni von Ost nach West und verschiedene, ebenfalls mit dem Auto befahrbare Straßen in Nord-Süd-Richtung. Etwa im Zentrum kreuzen sie sich am Großen Stern bei der Siegessäule. Geschichte 1527 wurde in dem Wald westlich der Cöllner Stadtmauer ein Tiergarten, der als Jagdrevier diente, angelegt. Da König Friedrich II. nicht gerne jagte, beauftragte er 1742 den Baumeister Georg Wnzeslaus von Knobelsdorff, den Tiergarten in einen Lustpark umzuwandeln. |
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An dessen Ostgrenze wurde 1788 bis 91 von Carl Gotthard Langhans das Brandenburger Tor errichtet.1745 hatten Esaias Dortu und Martin Thomassin begonnen, neben der neu entstandenen Fasanerie – der Ursprung des Zoologischen Gartens – Zelte aufzustellen und Erfrischung zu verkaufen. Dort entstand die Straße In den Zelten. Der Berliner Zoo eröffnete 1844. Die endgültige Umgestaltung des Tiergartens in einen Park erfolgte 1833 bis 40 nach dem Plan von Peter Joseph Lenné. Bei der März-Revolution wurde auch der Berliner Tiergarten einbezogen. Die Revolutionäre forderten hier In den Zelten bei ihrer ersten Versammlung am 6. März 1848 die Abschaffung der Zensur. Der Große Tiergarten beherbergt verschiedene Denkmäler, beispielsweise das 6,50 Meter hohe Standbild des Preußenkönig Friedrich Wilhelm III., das der Bildhauer Friedrich Drake 1849 geschaffen hat. Die Reliefs am Sockel versinnbildlichen einen Lobgesang auf den Tiergarten. Nicht weit entfernt steht das Denkmal für seine Frau,Königin Luise. |
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Ferner gibt es Standbilder für Goethe, Theodor Fontane, Gotthold Ephraim Lessing, Richard Wagner und das so genannte Komponistendenkmal für Beethoven, Mozart und Haydn.Während des Zweiten Weltkriegs und in der Zeit der Berliner Blockade haben die frierenden und hungernden Berliner auch dem Tiergarten zugesetzt, die Bäume und Sträucher wurden verheizt, die Berliner bauten auf der Fläche auch ihr Gemüse an, verwilderte Hauskaninchen waren die wichtigsten Tiere des einstigen Tiergartens und willkommene Speise für diejenigen, die sie zu fangen verstanden. In der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde die Straße des 17. Junis auch zeitweise als Flugpiste benutzt, wobei sich der Kontrollposten auf der Siegessäule befand. Ab 1950 wurde wieder aufgeforstet, aus der noch jungen Bundesrepublik kamen Tausende von gespendeten Jungbäumen in die ehemalige Hauptstadt. |
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Die naturnahe Parklandschaft mit zahlreichen Wiesen und kleinen Wasserteichen war in den Jahren der Trennung und Isolation für die eingeschlossenen Großstadtbewohner ein wichtiges Naherholungsgebiet. Auf dem Platz der Republik vor dem Reichstag war es damals eine Selbstverständlichkeit, dass vor allem türkischstämmige Berliner sich dort sonntags im Grünen niederließen, um zu grillen oder Fußball zu spielen. weitere Standbilder |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Friedrich Wilhelm III. (* 3. August 1770 in Potsdam; † 7. Juni 1840 in Berlin) war König von
Preußen, Sohn von Friedrich Wilhelm II. und Friederike von
Hessen-Darmstadt. Friedrich Wilhelm galt als schüchterner und zurückhaltender
Junge, was sich besonders in seiner elliptischen und subjektlosen Sprache und mitunter sinnfreien Rede bemerkbar
machte; z.B. "Jeder sagen soll was er denkt. Wissen will die wahre Meinung meiner
Ratgeber." "Mir fatal." Im Volk war Friedrich Wilhelm daher angeblich auch als König Infinitiv
bekannt. |
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Von seinem Lebensstil wich er auch nach der Krönung zum preußischen König im November 1797 nicht ab. Angewidert vom moralischen Zerfall am Hofe seines Vaters (Intrigen und Affären), war er zuerst bemüht die Sittlichkeit im Königshaus wiederherzustellen. Dieser Eifer ging sogar so weit, dass er Johann Gottfried Schadows Prinzessinnengruppe der Öffentlichkeit fast gänzlich entzog. Überhaupt zeigte er nur wenig Sinn für Kunst und Literatur. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke (* 26. Oktober 1800 in Parchim; † 24. April 1891 in Berlin) war ein preußischer Generalfeldmarschall und Onkel von Helmuth Johannes Ludwig von Moltke. Moltke trat zunächst ins dänische Heer ein, um dann nach Preußen zu wechseln. In der Zeit von 1835 bis 39 war er als Militärberater im Osmanischen Reich (Türkei) tätig. Als er zum Chef des preußischen Militärkabinetts ernannt wurde, war dieses, die Keimzelle des späteren Großen Generalstabs, noch eine machtlose Beratungsorganisation. Moltke war ein genialer Stratege und entwarf die Pläne für den Deutsch-Dänischen Krieg 1864, den Krieg gegen Österreich, Sachsen, Hannover und Kurhessen 1866 und den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. mehr...Wikipedia |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Wilhelm Richard Wagner (* 22. Mai 1813 in Leipzig; † 13. Februar 1883 in Venedig, Palazzo Vendramin Calergi) war ein deutscher Komponist. Wagner wurde berühmt durch seine Opern, in denen er vor allem Motive aus der Mythologie/Sagen behandelte, mit Schauplätzen in Norwegen (Holländer), Deutschland (Tannhäuser), Großbritannien (Tristan) und Spanien (Parsifal). Seine Texte schrieb Wagner selbst und verwendete dabei mitunter den altertümlich klingenden Stabreim (Alliteration.) Die Hauptpartien seiner Musikdramen erfordern besonders kräftige Stimmen, die sogenannte Wagnerstimme. Er verwendete einen Orchesterapparat mit großer Besetzung, erweiterte die Klangsprache des Orchesters und ließ Instrumente nach eigenen Vorstellungen konstruieren, wie beispielsweise die Wagnertuben. |
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Der Komponist wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig als neuntes Kind des Polizeiaktuars Carl Friedrich Wagner (1770-1813) und der Bäckerstochter Johanna Rosine Wagner geb. Pötz (1774-1848)geboren. Sechs Monate nach seiner Geburt, am 23. November 1813 starb der Vater an Typhus. Im August 1814 heiratete Wagners Mutter den Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer, der sich der Familie nach dem Tod des Vaters angenommen hatte. Spekulationen, wonach Geyer der leibliche Vater Richard Wagners gewesen sei, sind weder bewiesen noch klar widerlegt. Noch 1814 übersiedelte die Familie nach Dresden. |
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| Ab 1831 studierte er an der Universität Leipzig Musik, außerdem nahm er Kompositions-Unterricht beim Thomaskantor Christian Theodor Weinlig, dem er auch sein erstes Werk (Klaviersonate in B-Dur) widmete. 1833 wurde Wagner durch den Schriftsteller und Publizisten Heinrich Laube von den Ideen des "Jungen Deutschlands", einer revolutionär orientierten literarischen Bewegung des Vormärz, beeindruckt. Gleichzeitig begann er mit der Komposition der "Feen", nachdem er als Chordirektor an das Würzburger Theater engagiert worden war. In Laubes "Zeitung für die elegante Welt" erschien bald darauf sein Aufsatz "Die Deutsche Oper". Als musikalischer Leiter der Sommersaison in Bad Lauchstädt und des Theaters in Magdeburg lernte er die Schauspielerin Minna Planer (*5. September 1809 Oederan, † 25. Januar 1866 Dresden) kennen, die er 1836 heiratete. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Gotthold Ephraim Lessing (* 22. Januar 1729 in Kamenz (Sachsen); † 15. Februar 1781 in Braunschweig) war der wichtigste deutsche Dichter der Aufklärung. Mit seinen Dramen und seinen theoretischen Schriften hat er die weitere Entwicklung der deutschen Literatur wesentlich beeinflusst. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Die Siegessäule am Großen Stern immitten des Tiergartens in Berlin wurde von 1864 bis 1873 nach Plänen von Heinrich Strack in Berlin erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Als Anlass für die Erbauung dienten Siege im Deutsch-Dänischen Krieg. Eingeweiht wurde die Siegessäule am 2. September 1873, dem Sedantag, als „Nationaldenkmal der Einigungskriege“. Aufgrund weiterer Siege gegen Dänemark, Österreich (Deutsch-Österreichischer Krieg) und Frankreich (Deutsch-Französischer Krieg) wurde der Siegessäule eine Bronzeskulptur aufgesetzt. |
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Ursprünglich wurde die 50,66 Meter hohe Säule auf dem Königsplatz, dem heutigen Platz der Republik, direkt vor dem Reichstag errichtet. Im Zuge der Umgestaltung von Berlin durch die Nationalsozialisten wurde 1939 die Säule auf den Großen Stern, ihren heutigen Standort, verschoben und um 7,5 Meter aufgestockt. Somit hat sie ihre aktuelle Höhe von 66,89 Metern erreicht. Die Siegessäule hatte den Zweiten Weltkrieg und die Schlacht um Berlin weitgehend ohne Schaden überstanden. Nach dem Krieg 1945 sollte die Siegessäule gesprengt werden – wie alle kriegsverherrlichenden deutschen Denkmäler. Doch als die Franzosen im Alliierten Kontrollrat den Abriss beantragten, lehnten Briten und Amerikaner ab, die Sowjets enthielten sich. Die formaljuristische Begründung: Bei der Siegessäule handelte es sich um ein Bauwerk, das vor dem 1. August 1914 errichtet worden sei.
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| Dieses Datum, der Beginn des Ersten Weltkrieges, war der Stichtag, der über Erhalt oder Sprengung solcher Denkmäler entschied. Dabei sprach sich sogar der Magistrat für einen Abriss des Bauwerks aus, jedoch vergeblich. Lediglich die Bronzetafeln, die an die Kriege gegen Frankreich und Dänemark erinnerten, wurden nach Paris und Kopenhagen abtransportiert. Erst zum 750. Stadtgeburtstag im Jahr 1987 kamen sie wieder zurück.
Die von Friedrich Drake erschaffene Bronzeskulptur stellt Victoria mit Lorbeerkranz, adlergeschmücktem Helm und Feldzeichen mit Eisernem Kreuz dar. Im Volksmund wird sie Goldelse genannt. Zu dieser Bezeichnung kommt die 8,3 Meter hohe und 35 Tonnen schwere Figur aufgrund ihrer Vergoldung. Friedrich Drake entwarf sie nach dem Modell seiner Tochter Margarethe. Sie wurde 1954 wiederhergestellt und neu vergoldet sowie 1989 renoviert. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Gustav Albert Lortzing (* 23. Oktober 1801 in Berlin; † 21. Januar 1851 in Berlin) war ein deutscher Komponist, Schauspieler und Sänger. Er gilt als Hauptrepräsentant der deutschen Spieloper, in der die romantische Oper und die volkstümliche Oper zusammenfließen. |
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| Ab 1817 war Familie Lortzing Mitglied des Ensembles von Josef Derossi. In dieser Zeit war Albert Lortzing nicht nur als jugendlicher Liebhaber, sondern auch als Tenor engagiert. Am 30. Januar 1824 heiratete Lortzing die Schauspielerin Rosina Regine Ahles. Mit ihr hatte er elf Kinder. Ab Herbst 1826 war das Ehepaar Lortzing am Hoftheater in Detmold engagiert, wo er sich den Freimaurern angeschlossen haben soll. In Detmold eskalierte auch ein Streit mit dem exzentrischen Dichter Christian Dietrich Grabbe, der aber bald beigelegt wurde. Am 3. November 1833 gaben sie ihr Debut am Leipziger Stadttheater, wo seit 1832 auch Lortzings Eltern Mitglieder des Ensembles von Friedrich Sebald Ringelhardt waren. Hier wurde Lortzing auch Mitglied der Gesellschaft über der Pleisse. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Luise Auguste Wilhelmine Amalie zu Mecklenburg-Strelitz (* 10. März 1776 in Hannover; † 19. Juli 1810 auf Schloss Hohenzieritz) war Königin von Preußen. Sie war die Tochter von Herzog Karl II. (Mecklenburg-Strelitz) (1741–1816) und Prinzessin Friederike Caroline Luise von Hessen-Darmstadt (1752–1782) |
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Während der Auseinandersetzungen mit Napoléon gehörte sie zur sogenannten
Kriegspartei. Im November 1806 floh Luise vor napoleonischen Truppen aus Berlin über Schwedt, Stettin, Küstrin,
Graudenz, Osterode nach Ortelsburg. Die Flucht ging am 10. Dezember 1806 weiter nach Königsberg, wo Luise an Typhus erkrankte. Nach mehrwöchigem Krankenlager starb sie am 19. Juli 1810 während eines Familienbesuchs auf dem Sommersitz ihrer Eltern. Ein Lungenflügel war zerstört, und bei der Obduktion wurde ein Polypen im Herzen entdeckt. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, genannt der Eiserne
Kanzler, (* 1. April 1815 in Schönhausen (heute Sachsen-Anhalt); † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei
Hamburg), war der Gründer und erste Kanzler des 2. Deutschen Reiches. Otto von Bismarck studierte Rechtswissenschaften in Göttingen und war Mitglied des Corps Hannovera Göttingen. Danach war er an Gerichten und Behörden tätig, zugleich leistete er seinen einjährigen Militärdienst ab. |
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1838 verließ er den Staatsdienst, weil ihm der bürokratische Routinebetrieb nicht zusagte und begann seinen Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. |
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| Während der Märzrevolution von 1848/49 profilierte er sich als konsequenter Verteidiger des monarchischen Prinzips. Einen auf Volkssouveränität gegründeten deutschen Nationalstaat, wie ihn die Frankfurter Nationalversammlung proklamierte, lehnte er ab - Preußen sollte Preußen bleiben. Obwohl Bismarck keine diplomatische Ausbildung besaß, wurde er 1851 zum preußischen Gesandten beim Bundestag in Frankfurt ernannt. Dieses Mandat behielt er bis 1859. 1859–1862 war er Gesandter in St. Petersburg, 1862 kurzfristig Botschafter in Paris. Am 23. September 1862 wurde Bismarck von König Wilhelm I. im Verfassungskonflikt zum preußischen Ministerpräsidenten, am 8. Oktober 1862 dann noch zum Außenminister berufen. Bismarck war als Monarchist bekannt und bot als einer der wenigen die Garantie, bedingungslos für den preußischen König gegen das Parlament die notwendige Militärreform durchzusetzen. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Albrecht Theodor Emil von Roon (* 30. April 1803 in Pleushagen bei Kolberg; † 23. Februar 1879 in Berlin) war ein preußischer General und Minister. Der Sohn eines Offiziers und Gutsbesitzers besuchte 1814 die Schule in Berlin, besuchte ab 1816 die Kadettenanstalt in Kulm (Westpreußen) und trat 17-jährig in die Preußische Armee als Offiziersaspirant ein. 1821 erfolgte seine Ernennung zum Leutnant, 1824 besuchte er die Allgemeine Kriegsschule in Berlin. 1833 kam er in das topographische Büro und 1836 nach diesem raschem Aufstieg zählte er ab 1836 zum Großen Generalstab in Berlin. Prinz Friedrich Karl, später Oberbefehlshaber der Preußischen Armee, ernannte Roon 1844 zu seinem Ordonnanzoffizier. Roon begleitete den Prinzen auf mehreren Reisen und lernte so viele Standorte und Garnisonen Preußens und des Auslandes kennen. |
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| Nach drei Jahren als Gehilfe des 1. Generalstabsoffiziers - der spätere Feldmarschall Major von Moltke - kommt er zum VIII. Armeekorps nach Köln. Roon nahm 1849 am Feldzug gegen die Revolutionstruppen des Großherzogtums Baden teil. Im Jahre 1849 wird er Chef des Generalstabes des VIII. Armeekorps; 1851 dann die Beförderung zum Oberst, 1856 Folgt die Beförderung zum Brigadegeneral und 1858 schließlich die zum Divisionskommandeur. 1859 wird der General als Kriegsminister und (ab 1861) als Marineminister nach Berlin berufen. Otto von Bismarck wurde auf Roon durch dessen Vorschläge zu einer Heeresreform aufmerksam. Roon selbst schrieb Bismarck am 18. September 1862 ein denkwürdiges Telegramm mit dem Satz: "Periculum in mora. Depechez-vouz!" ("Die Gefahr liegt im Zögern. Beeilen Sie sich!"). Das Telegramm veranlasste Bismarck, von seinem Pariser Botschafterposten nach Berlin zurückzukehren und dort den König im preußischen Verfassungskonflikt zu unterstützen. |
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Roon, inzwischen Generalleutnant, führte die Modernisierung des Heeres trotz starker Opposition weitgehend durch. Nach dem siegreichen Feldzug gegen Frankreich von 1870/71 (Deutsch-Französischer Krieg) wird er von Kaiser Wilhelm I. in den Grafenstand erhoben. Zum Ende seiner Karriere 1873 wurde er Feldmarschall und wurde vom 1. Januar bis 9. November 1873 Chef des preußischen Staatsministeriums. Zur Verabschiedung hat ihn Kaiser Wilhelm I. zum Generalfeldmarschall ernannt. Nach ihm wurde das 33. Füsilierregiment benannt. |
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Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) Johann Wolfgang (von) Goethe (* 28.
August 1749 in Frankfurt am Main als J.W. Goethe; † 22. März 1832 in
Weimar; auch Göthe) ist als Dichter, Naturwissenschaftler,
Kunsttheoretiker und Staatsmann der bekannteste Vertreter der Weimarer
Klassik. Als Verfasser von Gedichten, Dramen und Prosa-Werken gilt er als
einer der größten deutschen Dichter und ist eine herausragende
Persönlichkeit der Weltliteratur. |
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